Hard Asset- Makro- 06/19: Stagfla X- Je fader, je tiefer

Tags: Hard Asset- Makro- 06/19 Vartian Christian Vartian HAM-Reports Gold Silber Platin Palladium Aktien Währungen Cryptos Analyse Meinung Charts

von Mag. Christian Vartian

Runterschauen gegen USD ohne herunterzufallen gegen USD war die Devise für unsere Metalle diese Woche:


Gold

Open in new window

Palladium

Open in new window

Silber

Open in new window

und Platin

Open in new window

kratzen unten zuerst an den Unterstützungsnerven und dann die Kurve zurück nach oben.

Für uns, da gegen die Kaufkraft der Welt eher abbildenden EUR gemessen ist das natürlich hochattraktiv

Open in new window

Der USD stieg nämlich in vollkommener Übereinstimmung mit unserer volkswirtschaftlichen Auffassung und unseren Liquiditätsalgorithmen gegen den EUR recht sportlich, was dem Portfolioergebnis sehr gut tut.

Ein ungefähres Direktchart bei Gold gegen EUR hier als Beispiel:

Open in new window

Am Aktiensektor gar nicht wirklich anders, hier der NASDAQ 100

Open in new window

wackelig unten, dann doch rauf, wie auch der SPX 500

Open in new window

SOWEIT ES UNSERE AKTIEN BETRIFFT. Andere Aktien sehen sehr schlecht aus, wohlgemerkt sogar gegen den EUR, der ja stark gegen den USD sank.

DAX 30 gegen EUR

Open in new window

bei EUR USD

Open in new window

Wer Aktienportfolios oder wie wir, gekonnt investierte Aktiensubportfolios baut, muß sich den DAX zuerst in USD vorstellen und ihn dann mit dem NASDAQ 100 und dem SPX 500 vergleichen und das Ergebnis ist: Herrjeh!

Wir wissen eben, was wir haben und was wir nicht haben, nicht nur in unserem Subportfolio Edelmetall. Eine Unze Palladium notiert bei 1241,12 EUR, nur so zur Erinnerung. Ein DAX ist von 12.856 auf 12.401,27 USD gefallen diese Woche, das sind 3,54% und zwar die, die zählen im Vergleich mit dem SPX 500, der im selben USD von 2699,7 auf 2707,2, also um 0,28% stieg.

Erst dann, wenn man Werte unter vereinheitlichter X-Achse betrachtet, beginnt sich einem die Wahrheit zu erschließen und diese ist: Der DAX hat in der abgelaufenen Woche 3,82% an Wert gegen den SPX 500 verloren! DAHER kann man nicht pauschal von bullischen Metallen gegen Aktien sprechen, sondern nur von was genau gegen was genau. 3,82% Unterschied zwischen DAX und SPX 500 erlauben schlicht und einfach nicht hier von "die Aktien" zu sprechen.

Leider tun das viele und wer sich daran hält "die Aktien" zu betrachten, verliert.

 

Cryptos mit gehobenem Näschen:

Open in new window

Ob die Kerze im BitCoin der Auftakt vom Ende des Cryptowinters ist oder der Anlauf zur finalen Korrektur werden wir sehr bald wissen.

Warum nun DAX und EUR so aussehen wie sie REAL aussehen und nach den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien gar nicht aussehen dürfen, ist mir nun endlos zu wiederholen zu lang. Wer das aus vorangegangenen HAMs noch immer nicht verstanden hätte oder vielmehr sich zu verstehen sträubt (wenn man da die Ablehnung so betrachtet, die da an Leseremails hereinströmt) hat halt ein Problem mit echter Volkswirtschaftlehre und diese ist ausnahmslos die dynamische.

Wenn das dann ein Problem bei der Vermögensentwicklung darstellt, Pech.

Einsparritis hat die Binnenkaufkraft der EUR Zone ruiniert, von Schröder dem Agenda 2010- Irrtum bis zum Einspareinpeitscher bei Deutschen, Griechen und Zyprioten und anderen Schäuble und viele auch Nichtddeutsche Gleichdenker mehr; KEINER hat eine Antwort auf die NACHPRÜFBARE LIQUIDITÄTSSTROMREALITÄT, die u.a. das mit etwa 230% vom BIP extrem verschuldete Japan eine Safe Haven Währung haben lässt, die knallhart ist, weil Japan NULL volkswirtschaftlich relevante Schulden hat ähnlich wie die USA NULL volkswirtschaftlich relevante Schulden haben, die EUR Staaten aber, wenn auch wenig, eben doch welche.

Und volkswirtschaftlich relevante Staatsschulden sind eben nur:

  • Schulden nach ausländischem Recht; und
  • Schulden in ausländischer Währung.


Staatsschulden nach inländischem Recht und nur in inländischer Währung, voran wie bei Japan, aber auch in den USA haben auf Währungshärte überhaupt keinen Einfluß und ziehen keinerlei wechselkursrelevante Zahlungsströme nach sich.

Daher sind sie NULL Handikap und wenn dazu, weil nicht Einsparritis herrscht, die Konjuktursituation besser ist, dann steigen diese Währungen von in Fremdwährung UNVERSCHULDETEN Staaten eben logischerweise.

Und genau deshalb ist das nicht Venezuela, denn das war ja in Fremdwährung verschuldet, abschließend und erschöpfend nun erklärt.

Der Vorstand der Daimler AG ist daher ÜBERHAUPT NICHT verantwortlich für einen Einbruch im Gewinnwachstum von 30%, das sind die Falschtheoretiker, die Daimler im Gegensatz zu US- Unternehmen, einen florierenden Inlandsmarkt versagen und wenn dann eben mit dem Exportmodell schluß ist, zählt dieser. So binär ist das.

Deutsche und andere Europäische Manager gehören hier ausdrücklich in Schutz genommen, wie auch ihre tüchtigen Mitabeiter. In ihren Heimatmärkten herrscht eine FALSCHE ökonomische Theorie, nichts weiter. Und diese Theorie ist nicht bloß fundamental richtig, aber liquiditätsstromtechnisch falsch, sie ist auch fundamental falsch. Wenn ich meinem Sohn und der meiner Tochter und diese meiner Frau Millionen schulde, bleibt die Familie NULL verschuldet, so einfach ist das.

Zubilligen muß man den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien nur eines: Gäbe es einen „Globo“, hätten sie ein Bißchen Recht. Es gibt aber etliche Währungen und deshalb haben sie nicht Recht. Die echte Inflation bricht aber dennoch in den von den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien, voran in der EUR Zone aber auch nicht aus, woran liegt das denn bei doch so stark sinkendem Wechselkurs?

Es liegt daran, dass der USD und der JPY eigentlich wie Assets sind, sie bilden daher eindeutig nicht die Preisnulllinie des Planeten, das tut der von den Theoretikern des Monetarismus, der Neokonservativen Wirtschaftstheorie (in der Folge auch nach den aus diesen stammenden Maastricht- Kriterien), einiger konservativer Wirtschaftstheorien verfasste EUR besser.

Nur, wozu soll man eine Preisnulllinie denn gebrauchen? Wozu starre Linien in einer herrlich relativistischen, dynamischen, exponentiellen Welt, wo Carl Menger nur subjektive Grenznutzen erkannte und dabei nichts vergaß? Oder der linkere John Maynard Keynes die Zinshöhe als Asymptote der Grenzleistungsfähigkeit des Kapitals erkannte und dabei auch nichts vergaß?

Top Portfolioergebnis diese Woche! Theorie bringt Erfolg! (wenn sie stimmt)

Sie sind nicht eingeloggt! Um den gesamten Inhalt sehen zu können, müssen Sie eingeloggt sein und ein aktuelles Abonnement besitzen. Log-In

© Mag. Christian Vartian

Unser Bloghttp://www.vartian-hardassetmacro.com

Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung für daraus abgeleitete Handlungen des Lesers ausgeschlossen. Es dient der ausschließlichen Information des Lesers.

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers oder Interviewpartners wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung der „Metallwoche“ oder deren Betreiber dar. Der vertretene Standpunkt spiegelt nicht die Meinung des Website-Betreibers und stellt keinerlei Aufforderung zum Kauf-/Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Anlagemöglichkeiten dar. Beachten Sie bitte auch unseren Disclaimer!

Kommentare

Sie sind nicht eingeloggt! Sie können Kommentare nur sehen, wenn Sie eingeloggt sind und ein aktuelles Abonnement besitzen. Log-In