Hard Asset- Makro- 13/18: Defla XXP - Korrigieren von Übertreibung

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von Mag. Christian Vartian

Die Symbolik passt gut, was an Ostern gefeiert wird, ist bald mal wieder notwendig und eher sehr bald.

Wenn wir "Defla X" schreiben, dann nicht ohne Grund. Knapp nachdem wir das schrieben, krachte die Liquidität nach unten.

Der HAM 03/18 wurde noch von einigen belächelt (Grundthese derer: Assets folgen ihrem "eigenen Kurs"), als er am 19.01.18 die kommende Deflationswelle ankündigte und seither - Sie wissen schon.

Diese Woche brachte die niedrigsten Neuanträge auf Arbeitslosenunterstützung seit Jahrzehnten in den USA und das wird wie folgt belohnt:

  • steigende Kreditkosten der Wirtschaft wegen angedrohter, weiterer, schärferer Zinserhöhungen;
  • Minderung des Eigenkapitalwertes der Wirtschaft wegen Aktienkurseinbruch.


Sie sehen hier gut im Bild die "Belohnung" der staatlichen Zentralbanken an die Wirtschaft für die Schaffung von Arbeitsplätzen:
Bsp. EU

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Bsp. USA

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Bsp. Japan

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Es wird also in beide Beine geschossen, in das Kreditkostenbein und in das Eigenkapitalwertbein.

Die Argumentation der hier in der Destruktivität führenden US- Amerikanischen Behörde namens Federal Reserve ist die Vermeidung von Übertreibungen, um nicht wegen Zulassung von Übertreibungen nach oben besonders hart in Zukunft agieren zu müssen.

Sehen wir uns die "Übertreibung nach oben, die "Überhitzung"" doch gerne an:

Eisenerz ist wohl der beste Indikator für kombinierte Weltwirtschaft und seit man die „künftige Überhitzung“ der Wirtschaftserholung bekämpft, genau seit April 2013 und damit genau seit 5 Jahren beträgt die "Überhitzung nach oben"

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MINUS 49%!

Wie steht es beim Rohöl im gleichen Zeitraum?

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MINUS 36%.

Die Fakten zeigen also klar, dass eine Übertreibung vorliegt, nur bloß in die andere Richtung, nach unten nämlich.

Die Fakten zeigen auch, dass 6% Inflation für 3 Jahre nötig wären, um die real vorliegende Übertreibung abzubauen, ohne dabei noch eine neue Übertreibung in die positive Richtung überhaupt erst zu beginnen.

Wie eingangs erwähnt, kommt beim Sektor Arbeit noch dazu, dass Beschäftigung schaffende Unternehmen, sobald dieses Schaffen auch nur ein bißchen gelingt, sofort in beide Beine geschossen werden.

Das ist kurzgefasst der Iststand und der Grund für die absaufenden Märkte. Nur wie geht das weiter?

Ganz einfach: Entweder werden nun sehr rasch Vorzeichen richtig gelesen und die Übertreibung abgebaut, die tatsächlich vorliegt (und nicht eine phantasmagorisch- nichtexistente "Inflation" bekämpft) oder und das läuft schon, immer mehr Marktteilnehmer ziehen sich mit Grauen aus den Märkten zurück.

Diese können damit stärker außschlagen, in beide Richtungen. Wäre es die short Richtung, gibt es Lehman 2, so einfach ist das. 

Was könnte permanenter Verteuerung von Geld standhalten: Der Tech Sektor inkl. seinem Rohstoff Palladium dazu Nickel, u.a. Warum: Hohe Profitraten vom eingesetzten Kapital interessieren sich für 2% Zinsen kaum.

Womit haben die Zentralbanken in ihrem Deflationsplan nicht gerechnet? Damit, dass wer anderer und es ist die US- Regierung, genau diese anschießt. Was wird damit bewirkt? Nowhere to hide - nirgendwo ein sicheres Versteck. Was ist das Ziel: Der Zentralbankdeflationsideologie seit 2006 inkl. der dazu notwendigen Überglobalisierung den Hals brechen. Hat Trump den Mut dazu: Sieht so aus.

Ist das daher gefährlich: JA!!!

Wie lange ist das gefährlich? Bis einer von beiden gewinnt.

Ist egal, wer gewinnt? Uns eigentlich schon.

Hat unser Portfolio etwas zu befürchten? Nein, solbald einer gewinnt, nicht, es ist so aufgestellt, dass es egal ist, wer gewinnt.

Leidet es, solange keiner gewinnt: Ja, 1/10 vom Leiden anderer aber das Zehntel ist real.

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