Hard Asset- Makro- 21/17 - Comey - 4 Mrd. Kipplaster

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von Mag. Christian Vartian

Die EZB ließ diese Woche verkünden, keine weiteren Zinssenkungen mehr zu planen. Die Märkte reagierten kaum. Gold, zuletzt über der Abwärtstrendlinie und stark vor allem wegen der Katar-Krise, brach bei der Comey Aussage vor dem US-Senat ein...



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Die Katar-Krise wurde ausgelöst wegen der plötzlichen Sanktionen und Isolierungen von Katar durch Saudi Arabien, Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten wegen des Vorwurfes der Terrorismusunterstützung.

Die Katar- Krise führte klar messbar zu Goldkäufen.

Im Rahmen der Comey-Aussage vor dem US-Senat fühlten sich "Marktteilnehmer" genötigt, über 4 Milliarden USD an Gold per Futures zu verkaufen, was dem Goldpreis das Wiedereintauchen unter den Abwärtstrendkanal bescherte.

Im Impuls war dies auch für unser am zweithöchsten gewichtetes Metall Palladium negativ, nur die Verhältnisse bei diesem Metall liegen woanders, Palladium hatte davor kurz ein neues post-Ford-All-Time-High getestet,

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...was zu weiterem Profitabilitätszuwachs unseres Subportfolios 1 Edelmetall führte.

Die Treiberlage bei Palladium war dabei uneindeutig, der Russische Rubel stark

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und der NASDAQ brach ein.

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Der NASDAQ tat dies wegen eines Gerüchtes über ein Geschwindigkeitsproblem beim Modem des Apple IPhone 8.

Ob daraus ein Markteibruch wird, bleibt noch abzuwarten.

Der S&P 500 wurde davon minder, aber auch betroffen.

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Unser Subportfolio 2 Aktien, BitCoin und Minenbeimischung war daher ohne Aktienperformance, sogar mit kleinen Verlusten bei Aktien auf den BitCoin angewiesen,

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...welcher seinen Job auch mehr als befriedigend erfüllte.

Gute Wertzuwächse daher in beiden Subportfolios, dazu noch positive Trades.

Die Britischen Unterhauswahlen störten dabei nicht, der eher seltsame Ausgang mit geschwächten Konservativen, die nun mit Ulster Unionists (Protestantische, Pro-Britische Nordirlandpartei - jetzt DUP) dann trotz Schwächung eine Mehrheit haben, reiht sich nur in die Serie an Seltsamkeiten von der Insel ein und die Märkte reagieren darauf kaum mehr, mit Ausnahme eines Absturzes des Britischen Pfundes.

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Da aber ohnehin nie verständlich wurde, warum das Vereinte Königreich, welches:

  • immer Herr über seine Außengrenzen war, da nie Schengen Mitglied und damit Migration vollsouverän regeln konnte,
  • immer Herr über seine Währung war, da nie EUR- Mitglied,
  • und lt. eigener Regierung den gemeinsamen Markt weiter will


wegen der Migrationskrise aus der EU austrat,

muss man auch die Auflösung des Parlaments, die vorgezogenen Neuwahlen und deren Ausgang nicht verstehen.

Der Unterschied zwischen dem Integrationsgrad des Vereinten Königreiches vor der BREXIT-Abstimmung und dem, was seine Regierung jetzt will, beschränkt sich auf Kuhhandel zu Beitragszahlungen (künftig wohl: Marktzugangsbeiträge) und automatische Zuzugsgenehmigung für EU-Bürger und nach dem BREXIT keinerlei Mitsprachemöglichkeit.

Außer, man wollte den gemeinsamen Markt vielleicht doch nicht, das wäre ein Grund, den es bei Detailanalyse eben nur zu einem Hard-Brexit gibt, ohne gemeinsamen Markt danach.

Letzteres würde dann ein Market Mover. Der Austritt alleine von jemandem, der zu allen problematischen Themen der EU ohnehin immer Ausnahmen genoss, ist es nicht.

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© Mag. Christian Vartian
www.vartian-hardassetmacro.com

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