Hard Asset- Makro- 29/18: Defla XX-Trump bestätigt HAM und der totale Zoll

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von Mag. Christian Vartian

"Die FED strafft die Geldmenge viel zu aggressiv, daher ist der USD viel zu teuer und daher ergibt dies Handelsbilanzdefizitrekorde und gegen diese Handelskrieg mit Zoll, ein ganz logischer Zusammenhang und der Wille und das Werk der Deflationisten."...

Das schreiben wir nun schon seit Monaten und nun springt uns der, den wir deuteten, nämlich der Präsident der USA bei und gibt uns Recht. Präsident Trump kritisierte die Zinserhöhungen und Geldmengenreduktionen (durch Verkauf von Staatsanleihen) der US-Zentralbank massiv und öffentlich in dieser Woche.

Wer unsere Analysen für verwegen hielt, wurde eines Besseren belehrt, der Zitierte bestätigt voll und ganz!

Wir haben also Recht, schon wieder.

Exakt wie von uns vorhergesegen, hatte das Handelsbilanzdefizit der USA mit China wegen des viel zu teuren USD letzte Woche einen Allzeitrekord erreicht und steht monatlich Stand Juni nun bei 28,97 Mrd. USD.

Und was macht die FED?

Sie legt mit einer weiteren Aufwertung noch einen drauf:

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Der USD stieg erneut gegen den Chinesischen YUAN weiter.

Das wird natürlich bewirken, was es bewirken muß: Das Handelsbilanzdefizit der USA wird von Rekordniveau auf ungeahnte, nie gesehene Höhen, also auf Superrekordniveau weiter anwachsen, außer:

Statt selektiven Zöllen kommen massivste Zölle auf alles. Alles sind ca. 500 Mrd. USD jährlich an Importen der USA aus China und raten Sie gerne, was Trump ankündigen mußte, weil ihn (die im Gegensatz zu ihm von niemandem gewählte Zentralbank der USA) dazu zwingt:

Der Zoll auf ALLES aus China, also auf 500 Mrd. an Importen, ist schon öffentlich angedroht worden und damit auf der Welt.

Deflationisten wollen Krieg, überall.

So wurde das Treffen des US-Präsidenten mit dem Präsidenten der Russischen Föderation in der abgelaufenen Woche scharf kritisiert, weil die zwei größten Atommächte der Erde nicht miteinander reden sollen, so die Deflationistenkriegstreiberlobby. Letztere hat es gerne gefährlich und damit es gefährlich bleibt, dürfen eben lt. Meinung dieser keine Gespräche stattfinden, sondern soll die Russische Föderation permanent provoziert und sanktioniert werden, damit es gefährlicher wird. 

Trump ist dagegen und trifft Putin trotzdem. Trump scheint auch nicht stalinistisch fixiert wie die Deflationistenkriegstreiberlobby, welche weil der Stalinist Chrustchov die Krim samt Umgebung per Willkürakt von Russland stahl und der Ukraine zuschlug (weil er Ukrainer war) dies für sakrosankt schützenswürdig halten und daher weiter alles santionieren, was diese stalinistischen Willkürakte korrigiert.

Auch hat die selbe Lobby ein Problem mit zu wenig Bevölkerung in Europa, crasht daher die Rohstoffpreise durch Permanentdeflation, (hier ein Beispiel)

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in der Folge werden vielen Afrikanischen Staaten die ökonomischen Lebensgrundlagen entzogen und Menschen müssen sich auf die Reise machen, angeblich 50 Millionen auf dem Wege, Richtung Europa selbstverständlich. Einsparen und Deflationieren wird dann bei Ankunft dieser zur monströsen Geldausgabe, aber dass Einsparen und Deflationieren in den Konkurs finanziell wie kulturell führt, ist ja nicht neu.

Angeblich schuldet die EU der Türkischen Republik zudem zugesagte Zahlungen zum Beitrag zur Flüchtlingsbetreuung, da capo kann man nur sagen, die unterfinanzierten Flüchtlingslager im Libanon usw. hat man 2012 auch nicht unterstützt, wegen Einsparitis ... Die kostet jetzt das 100- fache, die Einsparitis von gestern.

Deswegen gelingt es auch nicht, einer bestimmten BRD Oppositionspartei geistig zu folgen, die noch mehr Einsparitis will, um angeblich die schon jetzt realen Folgen der früheren Einsparitis zu bekämpfen???

Die EU hält ja auch an 4x so hohen Zöllen auf US- Autos fest, als die USA von Europäischen Autos verlangt und betrachtet ihre Position als "Pro-Freihandel" und die der USA als "Gegen Freihandel".

China selber, auch wenn auch weit weniger als die USA und viel weniger als die EU investitionsfeindlich gestimmt seit 2012 mußte deutliche, wenn auch kleine erste Geldmengenerhöhungsschritte im YUAN setzen, um noch weiter schlimmeres nach der Vernichtung von tausenden Milliarden an Börsenkapitalisierung Chinesischer Aktienmärkte zu verhindern, es brach nur durch diese positiven Liquiditätsmassnahmen nichts neu weiter ein.

In der EUR-Zone herrscht Einsparitis totalis wie gehabt, damit keiner, der nicht oben ist bei der Wettbewerbsfähigkeit aufholen (investieren) kann, was die die oben sind, ja nicht wollen.

Beim Gold hielt die Unterstützung bei 1211 USD vorläufig,

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beim S&P 500 die Widerstandszone um 2810 USD leider auch.

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Der BitCoin würde schon länger gerne wieder steigen, quält sich auch hoch, nur um dann deflationsschockgesteuert doch wieder einen Dämpfer verpasst zu bekommen.

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Geld steigt also noch im Wert, da Deflation vorherrscht und sobald diese sich dann durchfrisst, ist das so gestiegene dann ggf. durch Bail-In weg, weil Deflation den Forderungen auf der Aktivseite der Bankbilanzen noch nie lange gut getan hat und dann die Bank in Schieflage kommt und diesmal nicht gerettet werden soll, daher ja wohl die Bail-In Gesetzgebung und Bargeld hilft Ihnen nicht, weil das ist geldwäscherisch und in höheren Beträgen de facto verwendungsverboten.


Was hilft?

1a) Unsere Tech Aktien (zueinander aktiv umgewichtet) - im Notfall mit NASDAQ 100- Futures oder CFDs short dagegen

1b) Unsere Standard Aktien (zueinander ab und an umgewichtet) - im Notfall mit SPX 500- Futures oder CFDs short dagegen

2) und Gold- Palladium-, Silber- und Platinbarren (zueinander ab und an umgewichtet) - im Notfall mit Gold - Futures oder CFDs short dagegen

3) und BitCoins (und andere Cryptos (zueinander ab und an umgewichtet)) in Wallets - im Notfall mit BTC - Exchange Positionen short dagegen gefallen uns da (und jedem rational Denkenden) viel viel besser, auch weil ja nicht wie jetzt immer Notfall ist und wenn Notfall ist (wie jetzt) sind sie halt ein forderungsfreies USD-Konto in der Summe des Bestandes und des Shorts dagegen, aber eben nicht in Zahlungsmittelform, sondern nur kursmässig, der Sachwert ist immer da.

Und wenn kein Notfall ist, dann steigen sie beachtlich gegen die Zahlungsmittel, 2017 waren es bei uns weit über 100% und 2018 ist dagegen bisher viel schlechter, aber sehr wohl im Gewinn.

4) Und Immobilien?

Die gehören natürlich auch dazu und bilden eine der vier Sachwertsäulen.

Die börslich gehandelten Immobiliengesellschaften halten wir bei Indikation sowieso, denn sie bilden Immobilienwertentwicklung ab UND sind jederzeit liquidierbar, was physische Immobilien NICHT sind (da findet man im Notfall gar keinen Käufer).

Außerdem halten wir eine Mischung auch physikalischer Immobilien, aber eben nicht im Übermaß und auch diese risikoausgleichend typologisch mit einer Gewichtung in sich. 8 Jahre Tätigkeit als Immobilienentwickler und 12 Jahre Tätigkeit mit Vermögensportfolios mit Börsenkursen ergänzen sich hier gleichwertig und 4 Jahre Industrie schaden auch nicht.

Der Vorteil bleibt, dass Immobilien wenn im innersten Kern des Systems wegen Deflation, die immer zum Rückzug in den Kern führt und dort ganz regional beschränkt zu einer Teuerung führt, auch in Deflationen stark steigen können (nicht als Assetklasse, nur die besten und in den besten Regionen und nur im Stadtzentrum). Der Nachteil bleibt, dass solche Phänomene sich auch umkehren können und die Immobilie immobil ist.

Aber 50 Millionen Afrikaner, die angeblich unterwegs sind und falls sie das sind, ganz sicher wegen Deflation -> Verfall der Preise der Produkte, die ihr Heimatland erzeugt und irgendwohin wandern müssen sind ein gutes Beispiel zu Bewertung von Immobilien. Wenn die alle z.B. in die BRD gehen, steigen dort zuerst Immobilien rasant auch in schlechten Lagen (WEGEN der Deflation und ihren Auswirkungen), wenn das manche aber nicht schätzen, verkaufen wieder die und dann kann es runterkrachen. Eben immobil. Das hat Vorteile und Nachteile. Daher ja, auch physikalische Immobilien, aber nein, keinesfalls nur solche noch überwiegend solche, sondern auch die sind ein Subportfolio mit innerer Sub- Gewichtung.

Noch zum Abschluß Volkswirtschaftliches, um nicht mißverstanden zu werden:

1) Wie hilft man Afrika und Flüchtlingen in Kleinasien VOR ORT:

1a) Man nimmt KEIN Steuergeld in die Hand!

1b) Man lässt die EZB 400 Mrd. EUR aus dem nichts DRUCKEN und verfrachtet dieses Geld in die Regionen, wo geholfen werden muß. Dieses Geld hindert die Auswanderung und hilft Menschen richtig, großzügig und vor Ort und kommt nicht in die EUR- Zone, ist also NICHT INFLATIONÄR;

1c) Man lässt die EZB noch oben drauf 100 Mrd. EUR aus dem nichts DRUCKEN und ermöglicht den Migranten, die in Europa sind, in die Heimat zurückzukehren und ihr Land aufzubauen. Dieses Geld kommt nicht in die EUR-Zone, ist also NICHT INFLATIONÄR;

1d) Als Nebenwirkung werden Infrastrukturunternehmen aus der EUR Zone aus den Ländern, die aufgebaut werden sollen, einiges mehr an Aufträgen erhalten, das fördert die Beschäftigung in der EUR- Zone und erhöht die Staatseinnahmen, was die Staatsverschuldung mindert;

1e) Da z.B. Frankreich in % seiner Wirtschaft pro % mehr Infrastrukturunternehmen hat als die BRD, bekommt damit weil Frankreich dann boomt, die BRD sogar noch Target 2 Salden zurück usw.;

1f) Man handelt so also christlich, kapitalistisch, eigenvermögensmehrend, sozial gerecht und fremdhelfend und das alles zusammen, auch islamisch, weil der Islam dann nicht mehr dauernd der Buhmann ist, sondern Menschen dort leben, wo sie herkommen, anstatt dass anderswo dauernd eine Religion niedergemacht wird, nur weil viele ihrer Gläubigen in Deflationsopferstaaten leben und dann gehen müssen.

2) Wie macht man alles antichristlich, antikapitalistisch, antiislamisch und antisozial und damit antiethisch?

2a) Man ist Einsparist und kann wegen Verschuldungsobergrenzen nur Minibeträge für andere lockermachen, zahlt dann Peanuts, die aber aus Steuergeld;

2b) Der Einsparismus und die unbiblische Geldgläubigkeit führt zusätzlich zur Deflation und die zum Verfall der Wirtschaft armer Länder, man erhöht den Migrationsdruck immer weiter (JEDEN Migrationsdruck, selbstverständlich auch den von Magdeburg nach München);

2c) Dann kommt was kommen muß bei Deflation, nur im Systemkern ist Überleben und noch Geld da und alle strömen dorthin;

2d) Und das kostet dann auch 500 Milliarden, selbstverständlich aus Steuergeld, gefährdet Reisende wie Überforderte und lässt sich nicht drucken, weil es im Inland verwendet wird und wenn gedruckt INFLATION bewirkte;

2e) Damit erhöht dieses Geld auch Staatsausgaben und oder Steuern, Staatsverschuldung führt dann zu Einsparungen woanders, kappt Sozialleistungen, der Teufelskreis nach unten;

ist also eine Riesenausgabe aus echtem Inlandsgeld, antikapitalistisch, antisozial, antichristlich und antiislamisch und auch das alles zugleich. Antichristlich sei hier bewußt hinzugefügt, weil wenn die Hilfe wieder verschlampt wird, kommt eine viel größere Anzahl an Migranten, diesmal ist diese aber in etwa 50% Christlich und 50% Islamisch. Die allerbeste Hilfe bleiben aber viel teurere Rohstoffpreise.

So brutal ist Deflation aus Babylonischer Geldgläubigkeit und so viel Schlechtes bewirkt sie verglichen mit biblisch-kapitalistisch-sozialem Handeln.

Wieviel "Islamistenprobleme" oder "Migrationsprobleme" gab es denn in den 1970-igern? Keines, stattdessen weibliche vollgeschminkte Polizistinnen im kurzen Rock in vielen Staaten mit islamischer Mehrheit. Wieviel Landflucht gab es innerhalb Europäischer Länder? Weniger als heute. Und wie viel Inflation gab es gleichzeitig in Europa und den USA? Ca. 6%.

GEGENPROBE: STIMMT!

Wenn der Westen nicht mit 6% Inflation leben kann, dann wird er halt nicht alleine leben, man wird in den Kern flüchten und sorry Herr Trump, da hilft eine Mauer auch nichts, eine Änderung der Gesetze über demokratisch null legitimierte Zentralbanken und deren pathologische Deflationitis aber ganz sicher.

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