Hard Asset- Makro- 43/19: Infla S - Na bitte, man muss nur drucken

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von Mag. Christian Vartian

Sportliche 205+ Milliarden USD an FED-Liquiditätsspritzen, das ist der aktuelle Stand dessen, was die US-Zentralbank nun kapitulierend vor den Folgen der eigenen Deflationssucht in den Markt kippte. Die "kurzzeitigen Verspannungen am Repo Markt" sind natürlich, wie dies bei der "Inflation" auch der Fall war, nicht das, was Ihnen der FED Vorsitzende erklärt, sondern längst chronisch. Die Inflation gibt es ja real auch nicht.

Das Defizit an Ökonomiestudium, beim Erkennen von realen Geldmengenentwicklungen ist es ein ernster Mangel, beim Umbenennen von 205 Mrd. QE als "nicht QE" hilft die tatsächliche Ausbildung des FED Vorsitzenden aber sicherlich.



Es geht schlicht darum, eine Katastrophe zu verhindern, wie die Fakten klar beweisen, denn für das Unterbringen der Unmenge an US-Staatsanleihen - zumal die FED ja jahrelang auch noch in den Markt hineinverkaufte und das prozyklisch - zusätzlich zu einer US-Steuersenkung und zusätzlich zu chronischem Budgetdefizit - ist jetzt Zentralbankgeld fällig, als tätige Buße für Hartgeldpolitik (die zum Währungsabsturz führen würde). Und weiter zusätzlich könnte noch eine Abnahme der Chinesischen Käufe an US-Staatsanleihen drohen.

Anstatt einfach dem Japanischen Kaisserreich zu folgen, dass man ja nun wirklich nicht als "links" bezeichnen kann und welches permanent sein Budgetdefizit ungeheuren Ausmaßes mit der Notenbank finanziert, war Powell halt "oberschlau" und ist gescheitert.

Wenn er tätig Buße tut wie in der abgelaufenen Woche nun endlich, dann kann die Katastrophe knapp verhindert werden, die er angerührt hat.

Jedenfalls ist in der abgelaufenen Woche ausnahmsweise die Geldmenge GESTIEGEN, es kam zu einer De-Deflationierung, also eine leichte Inflation der Geldmenge.

Was sagt unsere Geldmengenanalyse schon immer:

Gelddrucken durch die Zentralbank SENKT die Risiken der Assets im Währungsraum,

in der Folge

fließen Investitionsgelder zusätzlich in den Währungsraum zu, da sie ja vom Risiko weg wollen hin zum Service, hin zur Komfortzone.

Und da die FED den Geldhahn nun sportlich aufdrehte, STIEG der USD natürlich.


Nachdem er in den letzten Wochen gegen den EUR gefallen war, als die EZB den Geldhahn mehr aufgedreht hatte als die FED


und natürlich der damals besser servicierte EUR gestiegen war.

 

DRUCKEN FÜHRT ZUM WÄHRUNGSANSTIEG, ob (Neo-) Konservative das nun endlich begreifen oder nicht, es ist so. Und es ist eigentlich egal, ob sie es begreifen, hauptsächlich unsere Kunden und wir werden stetig reicher, weil wir das begreifen.

Demokratiepolitisch freut man sich zudem über das Primat der gewählten Politik über subalterne "Unabhängige", welches damit ebenfalls gestärkt wird. Die Zentralbank hat zu liefern, was die Politik auszugeben gedenkt, denn die Politik ist gewählt und die Zentralbank nicht.

Schlechte Brexit-Nachrichten und China, das "sich bereit erklärt, 5 Mrd. weniger an Agrargütern zu kaufen, als es vorher schon gekauft hätte" können nämlich nicht der Grund sein, warum alles gestiegen ist,

- hier Aktien -


- hier Gold -


- und natürlich der Geldmengedetektor schlechthin, Silber -



was vernünftigen Wert besitzt.

Silber ist zwar nicht ein Ersatz für ein ganzes Set an Geldmengenmeßinstrumenten, bleibt aber das beste, wenn einfache Geldmengenmeßinstrument.

Und daher besteht bis zu einem Silberpreis von um die 70 USD/ Unze keinerlei Gefahr, dass eine Geldmengenexpansion zum Vertrauensverlust in eine Währung führen könnte. Bei einem Silberpreis von 100 USD+ und ERST DANN wäre aber 

Gelddrucken durch die Zentralbank SENKT die Risiken der Assets im Währungsraum,

in der Folge

fließen Investitionsgelder zusätzlich in den Währungsraum zu, da sie ja vom Risiko weg wollen hin zum Service, hin zur Komfortzone. 

nicht mehr gültig und es träte ein inverses Phänomen ein. DANN erst wäre "konservative" Geldmengenpolitik richtig, bei +38 Grad Hitze sozusagen und nicht bei +5 Grad knapp über dem Gefrierpunkt wie aktuell.

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