Hard Asset- Makro- 47/18: Defla XXXL- Abyss-Knapp vor Crashmodus

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von Mag. Christian Vartian

Dem Palladium hatten wir ja letzte Woche „Stoi“ zugerufen und das war richtig. Und da sind wir nun, nach ca. 45 HAMs namens „Defla-…“ steht die Welt am Abyssos, am Eingang zur Unterwelt. Passend dazu gibt es einen neuen Crypto-Coin, der sich so nennt und sinkt, wie ein Stein (den haben wir NICHT). Applaus aber für den humorvollen Emittenten!

Auch für das Abyssieren von mit Immobilienkrediten vollgestopften Bankbilanzen haben die Powellisten schon alles vorbereitet

Immobilien folgen weiter der von den Zentralbanken gewünschten Gravitation.

Der EUR lässt sich da nicht lumpen, auch er will dabei sein

Aktien ebenfalls deutlich gesunken

und zwar auf derzeit ultragemeine Art und Weise, weil man wegen der reinen Zick-Zack-Mikrostruktur keine hohen Dosen an Netto-Shorts verwenden kann, weil diese bis zu 20$ Verlust/ SPX 500 machen können, was dann netto weniger lustig wäre:

In der Folge war diese Woche auch bei uns ein Wochenverlust (ca. 0,4%) unvermeidlich (das Jahr steht über +40%), nicht, weil es sinkt, sondern, weil alles sinkt außer Gold, das wiederrum fast nicht steigt und die Art wie es sinkt, aber keinerlei Präferenz in sich trägt, (es wird gekauft, wann immer ein Cent Geld da ist, nur ist der alle 5 Minuten wieder von den Zentralbanken einkassiert und es muß wieder verkauft werden, dann sieht der Chart so aus) keine Hochdosen an Gegenmaßnahmen zulässt: Keine Wegstreckenlänge, laufendes Umkehren.

Allerdings sehen Sie im Chart des SPX 500 nun ein Dreifachtief und etwas unter dem jetzigen Kurs wird sich das entscheiden- Make or Break mit allen Konsequenzen für die Weltwirtschaft.

Longs drüber, Shorts unter dieser Zone und alles gleichzeitig ist nun die einzige verbliebene Handlungsmöglichkeit. Und aber dann richtige Shorts, 150% vom Underlying mindestens.

Der US- Präsident kennt das Problem genau, hat auch diese Woche wieder die FED scharf kritisiert, den Vorsitzenden, der nie von einem Ökonomiestudium im Hausfrauenverstand getrübt wurde, aber noch immer nicht gefeuert.

Black Friday Shopping Zahlen im Internethandel angeblich rekordverdächtig und das hat die Zentralbank mit dem Eigenkapital der auf Rekordniveau verkaufenden Internethändler gemacht:

Um 25% gesenkt!

Politisch gemacht, politisch zu lösen, denn Logik hat das keine mehr außer die Logik des Vernichtenwollens. Die kommunistische Gefahr, ja Herr Trump, sie ist real, nein, sie ist nicht Chinesisch, Sie benannten sie selbst, HANDELN SIE!

Entziehen durch Sparbuch/ Konto kann man sich dem auch nicht, denn was glauben Sie, was jemand, der das mit der Wirtschaft macht, erst mit Sparguthaben macht, nachdem er die Bank ruiniert hat? (Vgl. Oberspareinpeitscher Schäuble mit Zypern)

Und haben Sie Ihren Internetanschluß gekündigt und Ihr Smartphone weggeworfen?

In der EU geht das Spardiktat mit Autobahnbrückeneinsturzfolge weiter, man will Italien einfach keine Infrastruktur modernisieren lassen.

Und sparen führt:

Zum Zusammenbruch des Wechselkurses der Währung des Krank- und Zu-Todesparers PLUS zum Zusammenbruch der Autobahnbrücken

Nein, das ist keine These, das ist die Realität! Gold hilft, wie gesagt, dafür hat man es ja

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aber auch nur gegen EUR, gegen USD hat es ohne einen Cent Liquidität im Markt keine Chance zu steigen. Immerhin sinkt es nicht. Hohe Shortdosen stehen bereit und sind scharf zum Zünden.

Neues von der Teuerungsfront als Deflationsfolge: Mein Masseur hat um 20% die Preise erhöht, weil ihm der Vermieter die Miete erhöht hat weil man dem Vermieter die Zinsen erhöht hat: Zinserhöhung soll ja angeblich die Inflation eindämmen, real kurbelt sie auch hier die Teuerung an. Deflation -> Teuerung! Und zwar eine, die der normale Bürger und die Wirtschaft weil ihnen ja selbst in der Deflation das schrumpfende Geld fehlt, nicht bezahlen können.

Merke: Zinserhöhung dämmt damit wirklich die echte Inflation ein: von negativ auf supernegativ.

Das ist der Unterschied zur Inflation: In der Inflation steigen auch nominelle Preise, was der Bürger und die Wirtschaft nominell in der Tasche haben, ist aber auch mehr. In der Inflation kann man sich die Preiserhöhung leisten, in der deflatorischen Teuerung kann man sich die gestiegenen Preise nicht leisten.

Nochmals bitte: Was man Ihnen da draußen zu 98% vorlügt- Inflation, ist bewiesen reiner Unsinn. DAX auf Jahrestiefststand gegen EUR auf Absaufniveau, SPX 500 unter 2650$, Gold unter 1300$, Silber unter 15$, Öl auf Jahrestiefststand, EUR unter 1,14, US-PPI 3x Mal so hoch wie US-CPI, Immobilien soweit mit Börsenpreis versehen in USD etwa 29% unter Höchststand, das ist keine kryptisch-kosmische Liquiditätsanalyse (mehr), das ist ein Wald an Daten und alle sagen das gleiche.

Die Primärgeldmengenschrumpfung aller Zentralbanken zusammen ist übrigens nun ebenfalls amtlich. Sie sagt aber über das viel dramatischere Ausmaß der Schrumpfung von M3 + Margincredits nicht viel aus. Letzteres ist im Implosionsmodus.

Auch die Kommentare können Sie großteils vergessen: “Börsen beunruhigt”, “wann kehrt das Vertrauen zurück?”... alle um Monate zu spät und unverändert falsch.

Das Auto wurde des Benzins beraubt. Da hilft kein “Vertrauen in den Motor”, sondern nur Sprit = Geld, statt Gequatsche. Mit heißer Luft und “Vertrauen” springt kein Motor an, dessen Benzinzuleitung man leergesaugt hat. Und China kann nicht helfen, das wurde 5 Monate vorher schon ausgeleert. Ausnahme: Geldschleuse auf und das richtig.

In der EU (nicht wegen Brüssel, wegen der “Leuchten” aus bedeutenden Nationalregierungen) sitzen Einspar- und Deflationsfetischisten wie der Vampir zwecks Blutabsaugung jeder Investition, Modernisierung oder Expansion, von dort kann auch nichts kommen. Zumal die sogar durch Kranksparen den Wechselkurs ihrer Währung abgeschossen haben, was dann den negativen Weltrekord darstellt, denn Opfern (Sparen) zum Verlieren an Währungswert ist der Gipfelpunkt der Dummheit.* (siehe Anhang)

Und wenn sich der/ die Eine oder die/ der Andere fragt, “was erzählt denn der da?”, dann wäre nach 45 Wochen Deflation eher angeraten zu fragen:

“Warum stimmt es denn immer, was der vorher erzählt”.

Na, weil er es MISST, statt zu glauben oder zu vermuten. Das Gute für Zweifler: Jetzt steht es in allen Daten. Und den Sichnichtbetroffenfühlenden Sparbüchlern der Sparbuch- und andere Arten:

“Gold gab ich für Eisen, denn es sank um 10%” hat noch niemandem sein Vermögen bewahrt, auch wenn jetzt Eisen ein Zahlungsmittel ist.

Die Forderung, zuerst das Schuldpapier, dann auch das Geld, ist das größte Opfer in der Deflation, sie stellt nur am Anfang eine Bullenfalle auf, damit möglichst viele hineintappen.

Herzlichst,

Gold und Google! (ja, auch wenn sie sinkt, ich mag kein blaues Durchschlagspapier und keine Steintafeln) und Baumwollscheine mochte ich schon vor dem De Facto Bargeldverbot nicht.

Anhang:

Einsparung zwecks Währungsstabilität im Test, zwecks Vermeidung der üblichen Kritik: langfristig.

Sie sehen die Stabilität des EUR gegen den USD (Weltleitwährung) im zu untersuchenden Zeitraum von 6 Jahren.

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Der EUR verlor 15,40% an Wert im Zeitraum von 6 Jahren. Davor sehen Sie Wechselkursfluktuationen zyklischer Natur. Ende 2012/ Anfang 2013 beginnt die EUR- Zone, weniger von der EZB angetrieben, eher vom Ex- BRD- Finanzminister Schäuble (Inhaber des 2. Juristischen Staatsexamens- hallo, war da nicht ähnlichgebildeter Powell?), dem Einsparungseinpeitscher gegen die “Schuldenstaaten” (deren Krise war vorher und für den EUR offenbar unkritisch- beweist der Kurs, solange man die Notenpresse beherrscht). In der Folge wird härtest die Sense angesetzt: Bei Griechenland zuerst, dann wird auf Zypern ein Bail- In der Sparguthaben und Kontostände erzwungen, dann der EZB Präsident zu einer glatten Lüge veranlasst:

“Die EUR- Schuldenstaaten sollen zum Verkauf ihrer überschüssigen Goldreserven gezwungen werden”- diese Lüge vernichtete den Bullenmarkt des Goldpreises und ließ diesen binnen 2 Tagen von 1530 USD auf die seither sattsam bekannten Niveaus herunterbrechen.

Dann wird Italien gepeinigt, bis die Brücken einstürzen, Deutschland die nötige Forschung und Entwicklung weggespart (zum Beispiel für Hochleistungsakkumulatoren- ist ja “nur” eine Automobilnation und führt ja “nur” de facto verbrennungsmotorenverbietende Gesetze noch selber ein).

Dann wird den Flüchtlingslagern im Libanon und anderwo wegen Einsparritis nicht sofort finanziell geholfen, als die Essensrationen dort wegen Geldmangel gekürzt wurden, auch der Türkei, die zahlt bis zum Umfallen für Flüchtlinge, wird nicht geholfen- Folge: bekannt.

Ein “ausgeglichener Haushalt” in einem Land wie der BRD, wo die Steuereinnahmen auch und mit maßgeblich von der Automobilindustrie, deren Zuliefergewerken und all den Beschäftigten dieser bezahlt werden an einem Technologiewendepunkt ist Raubbau an der eigenen Substanz!

Es wurden nicht Milliarden für Stromspeicherentwicklung im INLAND in die Hand genommen und jetzt stehen diese immer noch führenden Automobilproduzenten ohne inländische, weltüberlegene Stromspeicher da, mit dem vollen Industrierisiko, dass ihre weltüberlegenen Verbrennungsmotoren aber abgeschafft werden und damit ihr Wettbewerbsvorteil dahin ist.

Inlandsnachfrage der EUR- Zone durch Einsparritis vernichtet- Danke Herr Schröder!, sobald China einen Konjunkturschnupfen hat, hat die BRD daher dann Grippe….der Europäische Konsument: gepeinigt, frühere Südeuropäische Kunden Deutscher Waren: flachgesetzt. Bravo! Und all die Opfer, all das Leid des Sparens, was hat es gebracht, beim “Gott” stabile Währung: - 15,40%. Ziel TOTAL verfehlt, das Gegenteil erreicht!

Ein wirtschaftspolitisches Konzept sieht sich im Vollbankrott seiner theoretischen Gültigkeit!

Und es ist nicht der Umstand daran schuld, dass es eine EU gibt, es ist nicht der Umstand daran schuld, dass es einen EUR gibt, was völlig falsch gedacht und in der Folge völlig falsch gemacht wird, wäre im betreffenden Nationalstaat von den Irrenden genauso falsch gemacht worden, es liegt an:

FALSCHER, UNGÜLTIGER THEORIE

Hoffentlich wehrt sich Italien, zum Wohle von uns allen und zum Wohle der BRD! Die EZB müsste sofort zum QE zurückkehren, es ausweiten aber dafür die Zinsen auf +2% anheben, anders wird das nie was. Zinsen können auch sortieren, ordnen, den Sparer wieder respektieren, sie müssen nicht deflationär sein, wenn von GeldmengenEXPANSION begleitet und nicht vom Gegenteil.

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Auch das beweist der Chart: Es gab im EUR mehr als Währungsstabilität, damals, als Basel III nicht existiere und der privatbankliche Kreditmultiplikator richtig heiß lief. Wer Geld schafft, ist egal, es muß steigend vorhanden sein, dann darf es auch etwas kosten.

Aber diese mit Pfeil markierte Periode, diese Periode des mehr als stabilen EUR, sie hassen sie, die Deflationisten, weil Spanien boomte und Deutschland modernisiert wurde und das alles gleichzeitig und das wollen destruktive Kräfte eben nicht.

Sie wollen ihre ungültigen Geld- und Wirtschaftstheorien an lebenden Kaninchen testen und diese Kaninchen sind wir.

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