Metallwoche am Mittwoch: Anonymer Goldkauf - Bundesrat fordert erneut 1.000 Euro Grenze

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Mal wieder ziemlich unbemerkt durch die breite Öffentlichkeit und selbst heute im deutschen Bundestag bei Erwähnung in einer Rede im Plenum nur müde abwinkend und abfällig kommentiert, kommt es bereits am kommenden Freitag zu einer entscheidenden Abstimmung im Bundesrat. Folgt man den Empfehlungen der dortigen Ausschüsse? Eine erneute Forderung betrifft den Schwellenwert für Verdachtsmeldungen im Goldhandel: Er sollte auf 1.000 Euro gesenkt werden... Darüber hinaus wird gefordert, die Sorgfaltspflichten für Behörden und Gerichte nicht nur bei Bartransaktionen ab 10.000 Euro zu verankern, sondern generell bei jeglichen Transaktionen.

"Nachtigall, ick hör' Dir trapsen!" In den Empfehlungen der Ausschüsse zu Punkt 7. der 983 Sitzung des Bundesrates am 29.11.2019 heißt es wörtlich unter Punkt 12:

Der Bundesrat regt erneut an, den Schwellenwert in § 10 Absatz 6a Nummer 2 GwG auf 1 000 Euro zu senken. Der Bundesrat weist insoweit auf die sehr hohe Geldwäscheanfälligkeit des Goldhandels hin, jedenfalls soweit Goldprodukte in bar bezahlt werden.

(Quelle)

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