Posts Tagged "Wind"

Die Entscheidungsschlacht des Zentralbankwesens (1797-1845)

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Wir alle sind Kinder des Zentralbankwesens. Keiner von uns hat persönliche Erfahrungen mit einem monetären System, in dem nicht der Staat oder ein von ihm kontrolliertes Organ das Geldmonopol ausübt. „Geldpolitik“ ist uns so vertraut wie die Muttermilch. Wollen wir etwas über die Richtung der Märkte wissen, dann vertrauen wir nicht unserem Gehirn und rationaler Analyse, sondern hängen an den Lippen der guten Onkel Ben und Mario. Vermutlich halten die meisten Menschen das Zentralbankwesen sogar für einen Teil der natürlichen Ordnung…

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Jay Goulds Goldmarktmanipulation von 1869

American golden eagle two and a half dollar gold piece

Dass am Goldpreis gewerkelt wird, ist eine Vermutung, die seit letztem Monat selbst von der amerikanischen Aufsichtsbehörde über die Termin- und Optionsmärkte, der CFTC, gehegt wird. Natürlich beginnt dieser Flug der offiziösen Eule der Minerva erst lange nachdem die Dämmerung bereits über die meisten privaten Akteure und Analysten auf dem Goldmarkt eingebrochen ist. Aber immerhin scheint ein Tabubruch stattgefunden zu haben, das Thema von amtlicher Seite überhaupt anzusprechen, selbst wenn nur der Aspekt des Londoner Goldfixings unter die Lupe genommen wird….

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Fiatgeld in der Neuen Welt: Die Greenback-Ära (1862-1879)

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Angesichts des Zustandes des Papierdollars scheint ein historischer Rückblick auf den Greenback an der Zeit. Denn wenn es um die Rubrik „Obituaries“ geht, dann wollen wir von der Metallwoche natürlich als erste eine angemessene Würdigung des Fiatgeldes in der amerikanischen Geschichte publizieren. Sollte sich die Diagnose derzeit doch noch als verfrüht erweisen, dann kann man diesen Artikel ja einfach auf Wiedervorlage setzen. Denn nichts ist langfristig so gewiss wie der Tod – des Papierdollars….

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Der Edelmetallabfluss gen Osten: Ex oriente lux, ex occidente aurum et argentum

chinmuen

Es war einmal eine Zeit, als der Orient mehr für seine Tücher und Spezereien haben wollte als grünlich bedrucktes Papier. Damals begnügte sich das Reich der Mitte noch nicht mit Zahlungsversprechen vom lieben Onkel Sam und verlangte tatsächlich eine werthaltige Gegenleistung für seine Güter. Kamele und Schiffe mussten mit edlem Metall beladen werden, um die Völker Asiens zur Herausgabe ihrer Waren zu bewegen. Und auf Basis dieser „terms of trade“ verlief der Handel mit dem Osten für die meiste Zeit der Geschichte…

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Christian Wind: Die Shanghai Cooperation Organisation

sco

Was sind die global größten regionalen Bündnissysteme nach Ende des Kalten Krieges? Militärisch die NATO und wirtschaftlich die EU würden wohl die meisten sagen. Aber wer weiß schon, dass in Asien seit 2001 auf leisen Sohlen ein neuer, noch größerer Gigant herangewachsen ist: die Shanghai Cooperation Organisation (SCO)…

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Roosevelt und der New Deal

Crisis in USA

Die Notfallmaßnahmen zur Bankenrettung und das Goldverbot waren nur die ersten Schritte eines Gesamtprojektes unter dem Namen „New Deal“. Entgegen der amerikanischen Tradition übernahm der Zentralstaat in weiten Teilen die Planung der Gesamtwirtschaft und verfolgte dabei einen quasi zeittypischen Dirigismus. Eine Revolution im amerikanischen Denken, die nur aufgrund der bitteren Erfahrung der Großen Depression möglich wurde…

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Executive Order 6102: Das Goldverbot Roosevelts

goldigitt2

Wenn ein Präsident seinem Volk mittels einer Direktive das Gold abknöpft und trotzdem nicht gestürzt wird, dann muss sich dieses Volk in einer wahrhaft misslichen Lage befinden. Eine derartige Vermögensabgabe durch Konfiskation ist kein Alltagsgeschehen für eine Demokratie, besonders nicht in Friedenszeiten. Was waren die Gründe für die gerade an die Macht gekommene New Deal-Administration, einen solchen radikalen Schritt zu wagen? Und was waren die Gründe, weshalb die Amerikaner nicht dagegen rebellierten? Sollten sich gar historische Parallelen aufzeigen, die heutige private Goldbesitzer beunruhigen könnten?

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Opium-Krieg oder „Fair Trade“ im 19. Jahrhundert

chinmuen

Die vereinigte Flotte von Kolumbien und Afghanistan beschießt die amerikanische Küste. Nachdem die US-Amerikaner eigenmächtig und willkürlich die Drogen-Einfuhr verboten haben, sahen die dem Freihandel verpflichteten Parlamentarier vom Hindukusch und Kordilleren keine andere Möglichkeit mehr, als einen Militärschlag zu autorisieren…

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Der Vorläufer des Euro – die Lateinische Münzunion

Die Europäische Währungsunion mag vermutlich für längere Zeit zum letzten Experiment einer gemeinsamen Währung des Kontinents werden – im Erfolgs- wie im Misserfolgsfall. Sie war aber nicht der erste neuzeitliche Versuch, eine Einheitswährung in Europa zu schaffen. Im Jahr 1865 schlossen Frankreich, Belgien, Italien und die Schweiz eine Konvention ab, mit der die inoffiziell sog. Lateinische Münzunion (LMU) begründet wurde. Bemerkenswerterweise rekurrierten die Väter des Euro nicht auf diesen Vorgänger. Vielleicht weil sie die Geschichte der LMU als böses Omen auffassten.

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Kleine Geschichte der deutschen Währungsreformen Teil VI: Die Währungsreform des Jahres 2013

Folgt man den Leitartikeln der meinungsbildenden Medien, dann steht das Endspiel um den Euro kurz vor dem Elfmeterschießen. Immer weniger Experten räumen dabei dem Euro Überlebenschancen ein, jedenfalls nicht in seiner jetzigen Gestalt. Es ist also durchaus an der Zeit, einmal über die potentielle Form und die Durchführung der nächsten Währungsreform zu spekulieren. Innerhalb unserer historischen Perspektive geht es besonders darum, mögliche geschichtliche Parallelen aufzuweisen. Wie könnte die Währungsreform des Jahres 2013 aussehen? Welchem historischen Modell wird sie ähneln?

Folgt man den Leitartikeln der meinungsbildenden Medien, dann steht das Endspiel um den Euro kurz vor dem Elfmeterschießen. Immer weniger Experten räumen dabei dem Euro Überlebenschancen ein, jedenfalls nicht in seiner jetzigen Gestalt. Es ist also durchaus an der Zeit, einmal über die potentielle Form und die Durchführung der nächsten Währungsreform zu spekulieren…

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Kleine Geschichte der deutschen Währungsreformen. Teil V: Der Euro

Euro currency concept illustration

Die Einführung des Euro war die vorerst letzte Währungsreform, die auf deutschem Boden und Konten stattgefunden hat. Allein die Tatsache, dass dies bereits das fünfte Kapitel in der deutschen Währungsgeschichte seit 1871 ist, dürfte hinlänglich bewusst machen, dass es auch bezüglich des Geldes keinen hegelianischen Endpunkt der Geschichte geben wird. Auch der Euro ist vergänglich. Aber warum kämpft er nur knapp 13 Jahre nach seiner Geburt schon ums Überleben?

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Kleine Geschichte der deutschen Währungsreformen: Teil IV: Die Währungsunion von 1990

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Während die Währungsreform von 1948 im Bewusstsein der Deutschen fest verankert und bei den Betroffenen bis heute präsent ist, kann die Währungsunion von 1990 im Zuge des Vereinigungsprozesses als diejenige deutsche Geldreform gelten, die öffentlich am wenigsten Beachtung gefunden hat. Dies hat natürlich als Ursache, dass für die Mehrheit der Deutschen – und das waren halt die Westdeutschen – überhaupt keine spürbare Veränderung eintrat…

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Kleine Geschichte der deutschen Währungsreformen. Teil III: Die D-Mark

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Jede Währungsreform stellt einen bedeutenden Wendepunkt in der deutschen Geschichte dar. Keine aber hat wohl eine ähnliche Weichenwirkung gehabt wie der Neuanfang im Juni des Jahres 1948. Die Einführung der D-Mark in den drei Westzonen hat den wirtschaftlichen Grundstein für den Wiederaufbau und den Wohlstand der Bundesrepublik gelegt.

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Kleine Geschichte der deutschen Währungsreformen. Teil II: Die Reichsmark

Wilhelm20

von Christian Wind Während die Umstellung auf die Goldmark im Jahr 1873 noch ein Akt des freien Willens war, der die Reichseinheit auch monetär sicherstellten sollte, war die Schöpfung der Reichsmark 1923/1924 eine Zwangsgeburt, diktiert von der blanken Notwendigkeit. Denn Deutschland hatte zuvor seine Währung kaputt inflationiert. Man musste sein…

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Kleine Geschichte der deutschen Währungsreformen: Teil I: Die Goldmark

Wilhelm20

Die meisten von uns sind vermutlich in der Obhut der D-Mark groß geworden und haben den Schritt zum Euro nur nolens volens mitvollzogen. Bei vielen galt dabei das Prinzip Hoffnung, dass der Euro bloß eine Fortschreibung der relativen Stabilitätsgeschichte der D-Mark werden würde…

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Die doppelte Gründung – Entstehungsgeschichte der Bundesbank

D-Mark Serie 1970-1990

Nicht nur die Amerikaner erleben derzeit ihr Zentralbanksystem in seiner dritten historisch-institutionellen Gestalt. Auch die Deutsche Bundesbank ist als Enkel ein Geschöpf der dritten Generation, nach den historischen Vorläufern von Reichsbank und der Bank der deutschen Länder. Anders als aber in den USA war die allgemeine gesellschaftliche Akzeptanz nie ein Problem für unsere Notenbanken.

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Der dritte Versuch – Gründung der Federal Reserve

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Wenn jemand drei Anläufe benötigt, um eine Institution dauerhaft zu begründen, dann kann dies einerseits für einen gewissen Dilettantismus, andererseits für die erfahrungserprobte Qualität und Ausgewogenheit dieser Institution sprechen, womöglich für beides zugleich. Die Amerikaner haben genau diese drei Versuche benötigt, um ein funktionierendes und von einer Mehrheit akzeptiertes Zentralbank-System aufzubauen. Das Federal Reserve System ist dabei ein recht merkwürdiges Hybrid geworden…

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1929 – Zäsur der Wirtschaftsgeschichte

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Das Jahr des „Great Crash“ an der New York Stock Exchange ist zum Epochenjahr geworden, dass die ökonomischen Zeitläufte in ein davor und ein danach teilt. Natürlich mag dies von der US-zentrischen Sicht der Wirtschaftswissenschaften begünstigt sein, aber niemand wird je ernstlich die globale Wirkungsmacht der Geschehnisse des Jahres 1929 bestreiten können. Und zwar einerseits die faktischen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, die in der „Great Depression“ der USA bzw. in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre kulminierten…

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Die Tulpe: Objekt spekulativer Begierde

tulpen

Nichts dient in der Wirtschaftspublizistik wohl häufiger als Menetekel für einen bevorstehenden Crash als die notorische Tulpe. Sie ist zu einem geschichtlichen Symbol für Spekulation, Gier und Massenhysterie geworden. Shiller zählt sie unter dieser Funktion sogar in „Irrational Exuberance“ zu einem Bestandteil der Populärkultur. Was sich in den 1630er Jahren in den Niederlanden um diese Blume abspielte und was man später als „Tulpenwahn“ bezeichnete, ist tatsächlich zum Paradigma eines jeden Spekulationsverlaufes geworden. Eine Analyse der historischen Ereignisse kann daher gemeinsame Merkmale aufweisen, die helfen, wiederkehrende Phänomene in jedem Boom zu entdecken und dadurch letztlich Spekulationsphasen vorhersagbar zu machen.

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John Law – Und es werde Geld!

Printing US dollar banknotes

Unsere modernen Papiergeldwährungen beruhen bekanntlich auf dem historischen Experiment des Schotten John Law. Er versuchte als erster, ein allgemein akzeptiertes Fiatgeld im Frankreich des 18. Jahrhunderts zu etablieren. Was dabei herauskam, war letztlich ein Inflationsdesaster und veranlasste Voltaire zum berühmten Diktum „Papiergeld kehre früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.“ Doch anstatt dieses Schicksal des ersten Papiergeldes vorschnell als historische Unvermeidlichkeit abzutun, lohnt sich ein genauer Blick auf die geschichtlichen Ereignisse und die Person John Laws…

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South Sea Bubble: Der erste Aktiencrash der Geschichte

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Nicht nur Senioren auch Finanzmärkte können unter chronischer Blasenschwäche leiden. Während es sich aber beim menschlichen Körper meist nicht um eine selbstinduzierte Krankheit handelt, sind die Blasen an den Kapital- und Warenmärkten selbst verschuldet. Aufgrund der Regelmäßigkeit ihres Auftretens kann man sogar darauf schließen, dass sie unserem kapitalistischen Finanzsystem immanent sind.

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Bank of England – Die Mutter aller Notenbanken

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Alle Institutionen unserer Welt haben einen historischen Ursprung. Ex nihilo nil fit (was übersetzt in eine andere Hochsprache bedeutet: „vun nix kütt nix“). Unser Notenbanksystem wurde im Jahr 1694 in London geboren. Das Kind wurde so erfolgreich, dass es bis heute besteht und in den meisten Ländern auf dieser Erde in der einen oder anderen Form kopiert und installiert wurde. Dieser Artikel soll aufzeigen, in welchem geschichtlichen Umfeld die Bank von England entstand und welche Absichten ihre Gründerväter dabei verfolgten.

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US-Präsident schafft Zentralbank ab !

FED

Der Präsident der Vereinigten Staaten verweigert der amerikanischen Notenbank ihre Existenzberechtigung und legt sein Veto gegen den Beschluss des Kongresses ein, das Mandat der Bank zu verlängern. Das Zentralbank-System steht vor dem Aus. Drohen nun Inflationswellen, Depression und letztlich gar die Rückkehr zum Hartgeld?

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Geld: Das Fundament der Demokratie

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Den Stolz auf die eigene nationale Währung trägt der Deutsche tief im Herzen. Laut einer Emnid-Umfrage wollen über 50% aller Deutschen ihre gute alte D-Mark zurück. Da kann das Statistische Bundesamt zwar immer behaupten, die durchschnittliche Teuerungsrate des Euro wäre niedriger als diejenige der DM gewesen, für uns bleibt die Mark Synonym für Geldwertstabilität und Wohlstand. Der Euro ist hingegen der „Teuro“…

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Geschichte neu erzählt: Als die Drachme aus Silber war

drachme

Die Drachme ist wertbeständig, garantiert Wachstum und dient als internationale Leitwährung. Sie erfüllt alle Bedingungen, um als Hartwährung zu gelten. Ihr Wechselkurs ist gegenüber anderen Währungen stabil oder sogar steigend. Sie zeichnet sich durch geringe Inflation sowie volle Konvertibilität und Fungibilität aus. Ist dies ein Zukunftsszenario nach dem Austritt der Griechen aus dem Euro-Raum und nach der Rückkehr zu ihrer früheren Währungseinheit?

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Die spinnen, die Römer!

denario

Nicht nur Geldsystem, die auf Papier beruhen, zerfallen letztlich oder können zerstört werden. Auch das auf dem Metallismus basierende römische Geld ging zugrunde. Ein Exkurs in die römische Geschichte soll zeigen warum. Und ebenso, wie beschwerlich der Weg zurück zu einer gefestigten Währung gewesen ist. Vielleicht finden sich so sogar Parallelen und Verhaltensmuster, die für uns heute von Interesse sein könnten…

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Griechenland, nur der erste Stein

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Mit bemerkenswerter Vehemenz haben die führenden (kontinental-) europäischen Politiker bis dato ihr Mantra „fällt der Euro, fällt Europa“ vertreten und daraus ihre Handlungsvollmacht abgeleitet. Ständig wiederholt soll diese Parole natürlich dazu dienen, die Botschaft in der Öffentlichkeit zu verankern, quasi in der kollektiven Psyche zu internalisieren. Es soll erst gar nicht der Gedanke an eine Alternative aufkommen…

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Die Vereinigten Staaten von Europa (VSE) 2. Teil

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Bei Herrn Schäuble behält der Nationalstaat im Grunde nur noch identitätsstiftende Funktion, soll den nötigen Zusammenhalt der einzelnen europäischen Gesellschaften garantieren. Er wirkt also primär psychologisch und sozial, die harten politischen und ökonomischen Entscheidungen aber sollen von der Union gefällt werden. Das nennt man dann Arbeitsteilung…

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Christian Wind

Freier Journalist und Gastkommentator der Metallwoche Gebürtiger und kultureller Kölner studierte er aufgrund von Prinzip und Gravitation in seiner Heimatstadt Geschichte und Philosophie. Nahm aber dann auch den beschwerlichen Weg in die Diaspora auf sich, um sein Studium in Thessaloniki und am All Souls College in Oxford abzurunden. Nach mehrjähriger…

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Die Vereinigten Staaten von Europa (VSE) 1. Teil

Euro currency concept illustration

„Scheitert der Euro, dann löst sich die Union auf, zweifellos.“ Dieser Satz stammt – nein, nicht von Angie – sondern vom irischen Ministerpräsident Enda Kenny. Unisono suggerieren uns die europäischen Staatslenker die Unvermeidlichkeit ihres bisherigen politischen Kurses: Ein Kollaps der Gemeinschaftswährung bedeutet den Kollaps der EU; deshalb ist absolut jedes Mittel recht, den Euro und damit die Union zu retten, und sei es durch einen offenen Rechtsbruch wie die Finanzierung der Staatsschulden durch die EZB…

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