Hard Asset- Makro- 35/19: Defla X - Endlos-Bullshit-Schleife

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von Mag. Christian Vartian

Nun "zuckt China vom Rückschlag zurück", sie wollen nun doch nicht gleich noch weitere Zölle gegen die USA einführen. Es geht um Zölle auf Autos und Öl, das zweitere ist - da Commodity - de facto ein Importverbot, weil niemand teureres Öl aus den USA kaufen wird wenn andersörtiges billiger ist, ein Extremschlag also. Der wird jetzt verschoben.

An der fortdauernden Vorteilsnahme Chinas gegen die USA ändert das nichts, denn die ISTsituation im Vergleich der Handelshemnisse spricht Bände und ist massiv zu Lasten der USA ausgelegt, ein: "Wir wollen keine neuen Zölle" bedeutet also im Realklartext nur: Die jetzigen Vorteilsnehmer wollen ihre Vorteile behalten.

Wie im letzten HAM schon geschrieben: Gespräche wollen offenbar die Handelspartner der USA nur über Erhalt des Status Quo (Erhalt ihrer Vorteilsnahmen) führen und über sonst nichts und alles Andere ist dann "gegen Freihandel", es hat sich nämlich FAKTISCH und NACHPRÜFBAR in Monaten nichts getan, was die Bevorteilten natürlich nett finden (die verstreichende Zeit arbeitet ja für sie) und gerne ganz sympathisch noch 50 Jahre mit der Absicht, dabei gut auf Staatskosten zu speisen und unter Bedacht auf KEIN ERGEBNIS = mehr Speis für länger; fortführen würden.

Gerne würden wir Ihnen Anderes Relevantes berichten, bloß ist nichts da außer der ewigen Wiederholungsschleife des selben Bullshits.

US-Zahlen flat, Rest der Welt leicht bis mittel rezessiv, auch daran hat sich nichts geändert. US-Konsum dabei stärker als US-Haushaltseinkommen, die FED hat ganze Arbeit geleistet, bekämft sie doch Lohnerhöhungen wie der Teufel das Weihwasser und hat dies mehrmals sogar öffentlich zugegeben. FED will also zunehmende Verschuldung der Haushalte.

Am voran von der FED und dicht gefolgt von der Chinesischen Zentralbank beibehaltenem Deflationswahn hat sich auch in der letzten Woche nichts geändert.

Die Märkte entsprechend als Spinnenbeinsammlung, egal ob: 

Gold gegen EUR als Flummi zwischen 1380 und 1393

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oder Gold in USD

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oder der SPX 500

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halbwegs bullisch im größeren Bild Silber und Platin

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Ausbruchstendenz lediglich mal wieder bei Palladium

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Cryptos irgendwie widerstandseroberungsunfähig permanent mit zerbeultem Kotflügel am GD 200 im Tageschart.

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Aber der EUR, der setzt sich durch, dorthin, wo er gerne hin will, nach unten.

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Einen Trend gibt es also wenigstens.

Nachdem selbst das nicht zu irgendeiner Inflation noch Hochkonjunktur noch zunehmenden Exporten (obwohl diese billiger werden) in der EUR- Zone führt, zeigt sich hier unterstützend, wie wahnsinnig deflatorisch die FED aufwertet.

BRD rezessiv bedeutet nämlich EUR zu hoch und nichts anderes im weltweitem Maßstab. Der zu hohe EUR sinkt dabei wie ein Stein gegen den noch viel zu höheren USD.

Einmal ein Dissenz mit Trump: Was er von der FED fordert, ist VIEL ZU WENIG!!!

Deutsche Exportzahlen, auch an denen kann man Währungspolitik objektiv feststellen: EZB sehr deflatorisch, PBoC extremdeflatorisch, FED hyperdeflatorisch! Gebraucht würde eine Superturbodruckerpresse und das sehr schnell.

Willkommen zurück aus dem Urlaub, wirklich geändert hat sich nichts, das Gold ist weniger zu billig, sonst alles wie gehabt. Deflation zwischen 80 und 200 Km/H pendelnd, nichts Neues seit Juni.

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