Metallwoche Geschichte: Der Goldrausch in Australien - Gold wird zum politischen Fanal (3)

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von Christian Wind

1853 hatte sich die „Red Ribbon League“ als politische Vertretung der Goldgräber gegründet. Ihr Vorschlag war die Substitution der Lizenzen durch eine Goldexportsteuer. Um dies durchzusetzen, rief die League zum Boykott der Abgabe auf. Doch ihr Protest traf beim zuständigen Gold Field Commissioner, Sir Charles Hotham, auf taube Ohren. Mit Polizeigewalt brach er den Boykott. Als er danach noch einen Freund freisprach, der des Mordes an einem Goldgräber verdächtigt wurde, brachte Hotham das Fass zum Überlaufen...

Ein Artikel von Christian Wind in drei Teilen und vertont von Frank Meyer. Lesen oder Hören - Entscheiden Sie selbst. Viel Spaß beim heutigen dritten und letzten Teil! (Den 1. und 2.Teil finden Sie hier und hier)

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PS: Dass das Phänomen “Goldrush” auch über den ideologischen Graben hinaus ambivalente Reaktionen ausgelöst hat, bewies Engels in einem Brief an Marx vom September 1851. Einerseits beklagt er die retardierende Wirkung des Goldes: „Die australische Goldscheiße [sorry, O-Ton] wird hoffentlich die Handelskrise nicht aufhalten“. Andererseits erfreut Engels sich an seiner sozialrevolutionären Kraft, welche die etablierte Ordnung und Besitzverhältnisse auf den Kopf stellt. Gibt es da etwa auch eine Dialektik des Goldes innerhalb des Histomat? 

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