Silber: Finale oder nochmal Verlängerung?

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von Florian Grummes

Insgesamt zeichnet sich (im Silber) ein Bild, welches in den nächsten Tagen und bis zum Jahresende den finalen Ausverkauf erzwingen könnte. Angesichts des (heutigen) FED-Zinsentscheids ist aber alles möglich. Auch eine scharfe Erholung muss aufgrund der überverkauften Lage jederzeit miteinkalkuliert werden...

1. Silber in USD - Rückblick:

Nach den heftigen spätherbstlichen Abverkäufen beruhigte sich die Lage ab Mitte November an den Edelmetallmärkten. Die Bären konnten den Silberpreis dabei zunächst noch weiter in den Keller drücken, im Umfeld der EZB-Zinsentscheid/Pressekonferenz mussten sie dann aber ihre überzogenen Leerverkaufspositionen eindecken und trieben damit die Preise für Gold und Silber kurzzeitig deutlich in die Höhe. Mittlerweile ist aber klar, dass dieser Preissprung nur kurzfristiger Natur war und keine neuen Käufer angelockt hat. Vielmehr wurde der Silberpreis gestern auf neue Tiefststände (13,62 USD) durchgereicht. Die Unterstützungszone um 14,00 USD ist damit wohl endgültig gebrochen.

Silber Monatschart:

Auf dem logarithmischen Monatschart bleibt alles beim Alten. Silber bewegt sich weiterhin in einem klar definierten übergeordneten Abwärtstrendkanal Richtung Süden. Bullische Signale für eine unmittelbar anstehende Trendwende sind Mangelware. Das Unterschreiten der monatelangen breiten Unterstützungszone um 14,00 USD ist kein gutes Zeichen. Darunter wartet die nächste tragfähige Unterstützung erst wieder bei ca. 11,00 USD. Keiner der Indikatoren gibt derzeit ein neues Signal, vielmehr verharren MACD, RSI und Stochastik depressiv im Bärenmarktmodus.

Der logarithmische Monatschart bleibt damit klar bärisch.

Silber Wochenchart:

Wie auf Schienen gleitet der Silberpreis auf dem logarithmischen Wochenchart innerhalb des Abwärtstrendkanals weiter bergabwärts. Die Unterstützungszone um 14,00 USD hat die Bären ein Jahr lang aufgehalten, nun scheint der Bruch nachhaltig vollzogen zu werden. Damit wird die nächste Unterstützungszone unterhalb von 12,50 USD aktiviert. Allerdings ist die Stochastik bereits stark überverkauft und könnte dadurch eine neuerliche Zwischenerholung einleiten. Auch ist ein kurzzeitiger Fehlausbruch unter 14,00 USD denkbar. Der MACD hat allerdings gerade erst ein neues Verkaufssignal erzeugt, während der RSI derzeit neutral aber immerhin mit positiver Divergenz seitwärts läuft.

Insgesamt hat sich die Lage auf dem Wochenchart leicht verschlechtert. Ein Wochenschlusskurs unterhalb von 14,00 USD dürfte neuen Abgabedruck entfachen. Sollte es in den verbleibenden zwei Wochen nicht noch zu einem dramatischen finalen Ausverkauf kommen, verzögert sich das Ende des Bärenmarktes daher erneut. Dann wäre im Januar zunächst auch eine Erholungsrally denkbar. 

Silber Tageschart:

Auf dem Tageschart drückten die Bären gestern den Silberpreis auf den tiefsten Stand (13,62 USD) seit dem Juli 2009! Die schwache Konsolidierung der letzten Wochen ist damit beendet und Silber rutscht aktuell am Bollinger Band (13,79 USD) entlang nach unten. Die Abstände zur 50-Tagelinie (14,92 USD) und zur 200-Tagelinie (15,51 USD) nehmen wieder deutlich zu.

Von den Indikatoren gibt es noch keine Signale für eine bevorstehende Trendwende. Der MACD steht kurz vor einem neuerlichen Verkaufssignal. RSI und Stochastik hingegen steuern ihre überverkauften Zonen an und mahnen die Bären zumindest zur Vorsicht.

Insgesamt zeichnet sich ein Bild, welches in den nächsten Tagen und bis zum Jahresende den finalen Ausverkauf erzwingen könnte. Angesichts des morgigen FED-Zinsentscheids ist aber alles möglich. Auch eine scharfe Erholung muss aufgrund der überverkauften Lage jederzeit miteinkalkuliert werden.

Die letzten acht Wochen tragen sicherlich klare Züge einer panischen Kapitulation. Allerdings ist diese noch nicht abgeschlossen. Von einer Trendwende kann bisher absolut nicht die Rede sein. Insofern müssen wir davon ausgehen, dass die Bären mit dem Silber noch nicht fertig sind und kurzfristig neue Tiefststände angesteuert werden.

Aufgrund der zunehmend überverkauften Lage, in Verbindung mit immer besser werdenden CoT-Daten sowie dem extrem pessimistischen Sentiment und der stützenden Saisonalität, sehe ich ab Januar gute Chance für eine deutliche Erholung oder sogar die übergeordnete Trendwende. Sollte es während dem umsatzarmen Handel über die Feiertage zu einer scharfen Ausverkaufsbewegung kommen, wird der Januar in jedem Fall ein Bullenspektakel mit sich bringen. Vegetieren die Metalle wie in den letzten zwei Wochen jedoch weiter vor sich hin, geht der Bärenmarkt ungeachtet möglicher Zwischenerholungen erneut in die Verlängerung.

Der Tageschart ist kurzfristig klar bärisch.

2. Gold/Silber Ratio

Das Gold/Silber-Ratio läuft sei Oktober 2014 zwischen 70 und 77 Punkten seitwärts. Aktuell hat das Ratio wieder die obere Begrenzung des Seitwärtskanals erreicht.

Auf dem logarithmischen Monatschart wird klar, dass ein nachhaltiger Ausbruch über 77 Punkte äußerst ungünstig wäre. Der laufende Bärenmarkt würde dadurch wohl erneut in die Länge gezogen werden, denn trotz der lange Seitwärtsphase ist der Aufwärtstrend seit 2011 intakt und wurde zuletzt im Oktober erfolgreich getestet.

Nach wie vor sendet das Ratio für den gesamten Edelmetallsektor keine Signale einer direkt anstehende Trendwende zum Besseren, vielmehr droht noch einmal eine Verschärfung bzw. Verlängerung der Korrektur.

3. Silberminen ETF

Auch bei den Silberminenaktien lohnt sich zur Abwechslung der Blick auf das etwas größere Bild. Um diesen Sektor repräsentativ abbilden zu können, wird der Silberminen ETF „Global X Silver Miners“ (Symbol: SIL) gewählt.

Von seinem Top am 8. April 2011 bei 91,94 USD hat dieser ETF mittlerweile fast 80% verloren. Wer damals zu Höchstkursen gekauft hat, benötigt aktuell eine Verfünffachung um seinen Einstandskurs wiederzusehen! Eine ganz bittere Pille für „Buy&Hold“-Investoren. Minenaktien sind aufgrund ihres extrem zyklischen Charakters keine Langfristanlage, sondern müssen aktiv im Portfolio gemanaged werden. In Bärenmarktphasen empfiehlt es sich, den Sektor komplett zu verlassen, da die Verluste einfach zu hoch werden können. Und die Kunst des „Stockpickings“ beherrschen gerade in solchen Phasen nur ganz wenige. Um die miserable Performance in besserem Licht erscheinen zu lassen, hat die emittierende Fondgesellschaft nun kürzlich einen Reverse-Split von 1:3 durchgezogen. Dadurch ist der Preis für einen Anteil jetzt optisch dreimal so teuer wie vorher.

Ganz konkret versucht sich der ETF bereits seit Ende Juli an einer Bodenbildung. Bisher allerdings wenig erfolgreich. Viel mehr wackelt die breite Unterstützungszone zwischen 18,20 USD und 19,00 USD zunehmend. Gelang dem ETF im Oktober noch eine Erholung aus dieser Zone bis an die Abwärtstrendlinie, so stoppte in der letzten Woche bereits die 50-Tagelinie (20,55 USD) jegliche bullische Avancen.

Dass die Minenaktien völlig überverkauft, ausgebombt und unterbewertet sind, ist keine Frage. Dennoch gibt es für einen überhasteten Wiedereinstieg aktuell überhaupt gar keinen Grund. Auch auf die Gefahr hin, dass sie die ersten 10% verpassen, bleibt die Seitenlinie aktuell der einzig richtige Aufenthaltsort. Geduld wird an den Märkten immer belohnt. Warten sie daher solange, bis sich ein neuer Aufwärtstrend abzeichnet. Dann haben sie den Trend in ihrem Rücken anstatt gegen sich.

Für den Silbermarkt liefern die Minenaktien derzeit jedenfalls keine positiven Vorläufersignale.

4. CoT-Report

In den vergangenen vier Wochen haben die kommerziellen Händler ihre Shortposition auf den Silberfuture an der COMEX weiter verringert. Aktuell halten sie kumuliert noch 31.027 leerverkaufte Kontrakte. Im langfristigen Vergleich ist das eine leicht positive Positionierung. Eine wirkliche Engstelle, welche höhere Preise in Kürze erzwingen würde, liegt derzeit aber sicherlich „noch“ nicht vor.

Gleichzeitig stellt sich die Situation am Goldterminmarkt deutlich günstiger dar. Hier halten die Profis bereits seit drei Wochen eine extrem niedrige Shortposition und sind damit klar für den nächsten Preisanstieg positioniert.

Insgesamt liefern die CoT-Daten ein starkes antizyklisches Kaufsignal beim Gold und ein etwas abgeschwächtes Kaufsignal auch für Silber.

5. Sentiment

Seit Monaten versinken die Edelmetall- und Rohstoffmärkte in einer Depression. In den letzten Wochen hat sich die Situation nochmals verschärft. Besonders für den Goldmarkt, aber mittlerweile auch für den Silbermarkt, melden die Sentimentdaten jedenfalls einen extremen Pessimismus. Laut der aktuellen Kitco Gold Umfrage sind vor allem die Kleinanleger hochgradig bärisch auf den Goldpreis eingestellt, was aus antizyklischer Sicht natürlich ein gutes und verheißungsvolles Zeichen ist.

Mittel- und langfristig betrachtet, wird die ausgebombte Stimmung das Fundament für einen neuen Bullenmarkt legen. Kurzfristig sollen aber wohl erst noch die allerletzten „schwachen“ Hände aus dem Markt gedrängt werden. Ganz offensichtlich steuert der Goldmarkt auf einen vollständigen Zusammenbruch der Stimmung hin. Dazu fehlt nicht mehr viel.

6. Saisonalität

Der Monat Dezember brachte im Durchschnitt der vergangenen 40 Jahre einen überschaubaren Verlust von 0,3% am Silbermarkt. Die Saisonalität bleibt daher bis zum Jahresende ungünstig.

Im Januar hellt sich die saisonale Perspektive jedoch deutlich auf. Mit einem durchschnittlichen Kursanstieg von 2,2% ist der Januar statistisch betrachtet der zweitbeste Monat im Jahr für den Silberpreis.

7. Silber in EUR

Rückblick:

In Euro gerechnet verbilligte sich der Preis für eine Feinunze Silber ausgehend vom letzten markanten Hoch bei 14,99 EUR deutlich bis auf 12,39 EUR. Der seit Ende Oktober laufende Abverkauf konsolidierte im November seitwärts. Seit zwei Wochen melden sich die Bären aber mit unverminderter Härte zurück. Der im Dezember 2014 begonnene Aufwärtstrend wurde in den letzten beiden Handelstagen klar unterschritten.

Euro-Silber Wochenchart:

Auf dem logarithmischen Wochenchart gerät aktuell die seit einem Jahr aktive Aufwärtstrendlinie unter Beschuss. Übergeordnet jedoch bestimmt der Abwärtstrendkanal weiterhin das Kursgeschehen. Die Verbindung der beiden Formationen entwickelte seit Anfang 2015 ein symmetrisches Dreieck. Nun kommt es darauf an wer von beiden der Stärkere ist. Aktuell scheinen die Bären klar im Vorteil. Ein Wochenschlusskurs unterhalb von 12,55 EUR dürfte weiteres Abwärtspotential bis zunächst 11,32 EUR – 11,50 Euro eröffnen. Gleichzeitig könnte man in diesem Fall auf der Grundlage des symmetrischen Dreiecks auch ein Kursziel von ca. 9,00 EUR errechnen, indem man die Höhe des Dreiecks vom Ausbruchspunkt nach unten abträgt. Keine sonderlich erfreulichen Aussichten, aber noch ist es ja nicht soweit!

Der MACD-Indikator allerdings unterstützt mit einem neuen Verkaufssignal die bärische Perspektive, während der RSI mit seiner positiven Divergenz noch immer eher in Richtung einer anstehenden Trendwende deutet.

Auf der Oberseite begrenzt das Dreieck derzeit bei ca. 14,40 EUR das Kursgeschehen. Erst ein Ausbruch aus diesem Dreieck nach oben verbessert das Bild nachhaltig.

In der Summe verbleibt der Preis für eine Feinunze Silber auf dem Wochenchart klar im Abwärtstrendkanal und benötigt einen Wochenschlusskurs oberhalb von 16,50 Euro, um die viereinhalb Jahre dauernde Baisse nachhaltig zu beenden.

Euro-Silber Tageschart:

Auf dem logarithmischen Tageschart hat sich EUR-Silber ziemlich gut an die ausgegebene Marschroute gehalten. Am Freitag wurde die Aufwärtstrendlinie mit einem Tagestief bei 12,50 EUR bereits unterschritten. Zum Wochenbeginn setzt sich der Bruch fort und die Notierungen rutschen am Bollinger Band (12,61 EUR) entlang nach unten. Damit stehen die Bären erstmals seit Längerem wieder vor einem wirklich wichtigen Etappensieg, der das Tor zu deutlichen tieferen Kursen öffnen könnte.

Die drei beobachteten Indikatoren stehen diesem Szenario nicht wirklich im Wege. Allerdings könnten die Bullen die nächste Unterstützungszone um 12,29 EUR zu einem Gegenschlag bzw. einer Erholung nützen. Das würde der zunehmend überverkauften Stochastik wieder auf die Beine helfen. Der MACD hingegen dümpelt mit einem aktiven Verkaufssignal auf niedrigem Niveau vor sich hin, während der RSI fast überverkauft ist.

Zusammengefasst verschärft sich mit dem Bruch der Aufwärtstrendlinie und vor allem bei einem nachhaltigen Unterschreiten der Unterstützungszone um 12,29 EUR auf dem Tageschart die negative Situation deutlich.

Handelsempfehlung:

Das vor vier Wochen genannte Nachkauflimit bei 12,80 EUR hat in den letzten zwei Handelstagen gegriffen.

Das neue Nachkauflimit reduziere ich auf 12,00 EUR. Langfristig bleibt Silber stark unterbewertet und hat auf Sicht der nächsten fünf bis zehn Jahre enormes Anstiegspotential.

8. Platin

Der Platinpreis setzte seine steile Abwärtsbewegung zunächst weiter fort und erreichte am 3.Dezember mit 825,00 USD ein neues Sieben-Jahrestief. Nach den starken Verlusten war die Lage aber derart überverkauft, dass es zumindest zu einer kurzen technischen Reaktion kommen musste. Diese fiel bisher recht bescheiden aus und scheiterte bereits bei 888,20 USD. Aktuell rutscht der Platinpreis innerhalb des Abwärtstrendkanals wieder leicht nach unten. Zudem notiert Platin solide unter seiner 50-Tagelinie (919,96 USD) als auch unter seiner 200-Tagelinie (1.030,92 USD). Eine Trendwende bzw. das Ende des Bärenmarktes ist also nicht in Sicht.

Immerhin hat der MACD-Indikator ein kurzfristiges Kaufsignal aktiviert. Dem entgegen steht das wieder fallende Momentum der Stochastik.

Insgesamt liegt hier weiterhin eine extrem bärische Ausgangslage vor. Irgendwann wird es zur Trendwende kommen, aktuell ist davon aber noch nichts auf den Charts zu sehen. Erst ein Tagesschlusskurs oberhalb von 895,00 USD würde zumindest eine angelaufene Erholung bestätigen.

9. Palladium

Auch den Palladiumpreis hat es in diesem Jahr schwer erwischt. Vom Hoch bei 833,60 USD ging es innerhalb weniger Monate bis auf 520,00 USD bergab. Die im Anschluss erfolgte dynamische Erholung im September und Oktober ist bereits Geschichte und wurde vollkommen zurückgenommen. Immerhin steht aktuell die Möglichkeit eines Doppeltiefs bei 520,00 USD und 522,55 USD im Raum. Bislang ist das Kursgeschehen der letzten Tage aber wenig überzeugend, denn die Notierungen kommen kaum vom Fleck. Dadurch ziehen sich aber die Bollinger Bänder immer weiter zusammen. Kurzfristig bedeutet das ein Verbleiben zwischen ca. 530,00 USD und 560,00 USD, mittelfristig wird hier aber eine größere Bewegung vorbereitet. Das MACD-Kaufsignal ist daher mit Vorsicht zu genießen, ebenso das frische Verkaufssignal der Stochastik. Es spricht kurzfristig alles für eine Seitwärtsbewegung. In welche Richtung der nächste Schub kommt, ist derzeit noch nicht absehbar. Da die Bären den Markt übergeordnet weiterhin klar dominieren, liegt das Momentum auf ihrer Seite. Bis zum Jahresende dürfte aber nicht mehr allzu viel am Palladiummarkt passieren. Im Januar aber ist schon jetzt eine scharfe Bewegung absehbar. Der Tageschart ist kurzfristig neutral mit bärischem Unterton.

10. Zusammenfassung & Konklusion

Nach dem scharfen Abverkauf seit Ende Oktober zeigen die Edelmetalle bisher keine Signale für eine Trendwende. Vielmehr dürften wir mittendrin in der finalen Kapitulation stecken. Beim Gold fehlen nur noch wenige Dollar bis zur großen Unterstützungszone um 1.000 USD. Dass diese angelaufen werden wird, halte ich, wie schon so oft geschrieben, für höchstwahrscheinlich. Die Chancen, dass dies noch bis zum Jahresende Realität wird, sind nicht von der Hand zu weisen.

Gleichzeitig drehen immer mehr antizyklische Bausteine auf grün. Ab Januar dürften wir daher in jedem Fall eine deutliche Erholung beim Gold und Silber sehen. Kommt es in den nächsten Tagen noch zu einem weiteren dramatischen Kurssturz, wird dies das Ende der Bären bedeuten. Der umsatzschwache Feiertagshandel ist dafür geradezu prädestiniert! Im Anschluss erwarte ich für diesen Fall einen neuen mehrjährigen Bullenmarkt und sehe den Goldpreis in zwei bis drei Jahren bei 1.500 USD. Beim Silber wären dann 30 USD realistisch.

Vegetieren die Edelmetalle (vor allem Gold) jedoch bis zum Jahresende weiterhin lustlos vor sich hin, wird es im Januar lediglich zu einer zwischengeschalteten Bärenmarktrally kommen. Im Anschluss geht der Bärenmarkt dann in die erneute Verlängerung.

Insofern begrüße ich in den nächsten Tagen jeden dramatischen Einbruch in dem Wissen, dass wir höchstwahrscheinlich ganz nah am finalen Tief stehen und es dadurch ab 2016 nur besser werden kann.

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Quelle: pro aurum Silberedition vom 15.12.2015

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